ThinkBeyondAI ist für alle, die mit KI mehr vorhaben, als nur Tools zu bedienen.

Wir glauben: Wer heute Verantwortung übernehmen möchte, muss Künstliche Intelligenz verstehen. Nicht nur technisch, sondern auch im wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und strategischen Kontext.

Unsere Plattform richtet sich an Professionals, Unternehmer:innen und Student:innen, die bereit sind, weiterzudenken – jenseits von Hype und blinder Automatisierung.

Kurz geht es hier um:


  • Wandel der Industrie durch KI und Automatisierung.
  • Die Kunst, mit KI nachhaltigen Impact zu haben – nicht nur mehr Output.
  • Veränderte Rollen in Beratung, Leadership und Bildung.
  • Insights in den wandelnden Arbeitsmarkt – von Professionals für Studenten.

Unser Ansatz


Diese Plattform ist aus dem Anspruch entstanden, Künstliche Intelligenz nicht isoliert, sondern aus mehreren fachlichen Perspektiven zu betrachten. Denn wer KI wirklich verstehen will, braucht mehr als Schlagworte: Es braucht Einordnung, Relevanz und den Blick über die eigene Disziplin hinaus.

Genau daraus entsteht unser Ansatz. Wir vereinen zwei Welten, die den technologischen Wandel auf unterschiedliche, aber gleichermaßen wertvolle Weise erfassen: Studierende, die neue Entwicklungen mit wissenschaftlicher Nähe, analytischer Schärfe und intellektueller Offenheit einordnen, und Professionals, die KI bereits heute im wirtschaftlichen und operativen Kontext bewerten, anwenden und strategisch nutzen.

Was beide verbindet, ist Expertise — nur aus unterschiedlichen Erfahrungsräumen. Und genau diese Verbindung macht die Plattform relevant: als Ort für fundierte Orientierung in einem Feld, das an Bedeutung, Tempo und Komplexität kontinuierlich gewinnt.

Unser Kernthema – die Midjourney Mentalität


Persönlicher Impact

Die Midjourney-Mentalität beschreibt für uns einen der häufigsten Denkfehler im Umgang mit KI: den kreativen Problemlösungsschritt bereits am Anfang an die Maschine abzugeben und den Output unkritisch zu akzeptieren.

Nicht die Nutzung von KI ist das Problem, sondern der Moment, in dem sie zu früh die Denkrichtung vorgibt — noch bevor ein Problem selbst klar verstanden, eingeordnet und strukturiert wurde.

Wer so arbeitet, automatisiert nicht nur Aufgaben, sondern unter Umständen auch die eigene Unwissenheit.

Wer die Midjourney-Mentalität dagegen erkennt, gewinnt unserer Meinung nach Distanz, Perspektive und strategische Klarheit. Genau das ist die Voraussetzung, um Automatisierung nicht nur kurzfristig bequem, sondern langfristig intelligent zu nutzen.

Gesellschaftlicher Impact

Hinzu kommt eine weiterreichende Gefahr: Wenn KI-Output nicht mehr kritisch geprüft, sondern zunehmend übernommen wird, entsteht schrittweise eine Normierung von Sprache, Denken und gesellschaftlichem Output.

Was als effizienter Arbeitsprozess beginnt, kann dazu führen, dass sich Inhalte, Argumentationsmuster und Wertungen immer stärker an den Logiken von LLMs orientieren — und damit an jenen Trainingsdaten, Filtermechanismen und Priorisierungen, die von Unternehmen definiert und technisch umgesetzt werden.

Damit wächst das Risiko, dass gesellschaftliche Werte nicht mehr allein durch offenen Diskurs, kulturelle Vielfalt und menschliche Urteilsfähigkeit geprägt werden, sondern indirekt durch die Systeme, mit denen gearbeitet wird.

Gerade deshalb ist kritische Distanz im Umgang mit KI nicht nur eine individuelle Kompetenz, sondern auch eine gesellschaftliche Notwendigkeit.

Drei Gründer, drei Perspektiven

Über Sven von Bismarck


Ich habe Wirtschaft und Recht nie nur als Disziplinen verstanden, sondern immer als Spielräume, in denen Entscheidungen über Menschen und Unternehmen wirken. Früh in meiner Laufbahn habe ich gelernt, was es bedeutet, Verantwortung in schwierigen Situationen zu übernehmen – zuerst in klassischen Beratungsmandaten, später als Interim-Manager und CFO in komplexen Restrukturierungen.

Über die Jahre habe ich Familienunternehmen, internationale Investoren und Konzerne begleitet – oft an Punkten, an denen es keine einfachen Antworten mehr gab. Diese Erfahrungen haben mich geprägt: Klarheit, Urteilskraft und Kommunikation auf Augenhöhe sind für mich wichtiger geworden als jedes Modell oder jede Excel-Zelle.

Mit vonbismarck × habe ich meine Arbeit professionalisiert und eine Plattform geschaffen, die genau diesen Anspruch trägt: juristisch präzise, unternehmerisch denkend, strategisch handelnd.

Gemeinsam mit Emil und Carl entwickeln wir nun die Plattform „Think Beyond AI“. Beide treibt die Neugier eines Physikstudenten und eines Wirtschaftsstudenten, mich die Erfahrung zweier Jahrzehnte in Transformation und Krise. Zusammen wollen wir verstehen und sichtbar machen, was Künstliche Intelligenz wirklich verändert: nicht nur Arbeitsprozesse, sondern das Fundament, wie wir lernen, denken und entscheiden.

Für mich ist „Think Beyond AI“ damit mehr als ein Projekt. Es ist ein persönliches Anliegen, die Brücke zwischen Erfahrung und Zukunft zu schlagen – und junge Talente so auszubilden, dass sie auch im Zeitalter von AI nicht das Denken verlernen.

Über Emil Ohligs


Während meines Physikstudiums an der Universität Wien entdeckte ich die Vorteile des strukturierten Arbeitens: Hypothesen aufstellen, Modelle entwickeln und Ergebnisse prüfen. Diese analytische Haltung begleitet mich auch, wenn ich hier nachdenke oder schreibe.

Früh durfte ich bei Praktika in den USA und Australien internationale Erfahrungen sammeln. Ob in Marketing und Vertrieb oder in der Produktentwicklung im Labor: Überall ging es darum, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und in konkrete Schritte zu übersetzen. Später habe ich durch die Planungsphase einer Startup-Gründung gelernt, wie man einen guten Pitch gestaltet, Märkte analysiert und Strategien aufbaut.

Mein Ziel bei ThinkBeyondAI ist es, diese Erfahrungen zu bündeln, um differenzierte und qualitative Inhalte zu liefern. Gemeinsam entwickeln wir dieses digitale Fachjournal, das den Wandel durch Künstliche Intelligenz diskutiert. Uns treibt die Frage, wie Technologie nicht nur Prozesse verändert, sondern auch das Fundament unserer Entscheidungen: wie wir lernen, denken und urteilen.

Über Carl Erhard


Aufgewachsen zwischen Deutschland und den USA, habe ich bereits zu Schulzeiten durch Praktika und Minijobs Einblicke in verschiedene Berufsbereiche gewonnen – darunter Wirtschaft, Medizin, Recht, Immobilien und Architektur. Anfang 2023 zog ich nach Wien, wo ich zunächst Philosophie an der Universität Wien studierte, bevor ich das BBE-Programm an der WU Vienna begann. Dabei wurde mir klar, welche zentrale Rolle Wirtschaft in unserer Gesellschaft spielt. Wer sie als sterile Wissenschaft aus Tabellen, Zahlen, Büros und Anzügen abtut, verpasst den Wandel, denn Wirtschaft ist längst nicht mehr nur Zahlenspiel: Sie ist Anthropologie, sie verbindet Menschen, Unternehmen, Länder, Technik und vieles mehr. Genau deshalb bin ich bei ThinkBeyondAI.

Mein Engagement bei ThinkBeyondAI geht über persönliche Begeisterung für Wirtschaft, Technik und Künstliche Intelligenz hinaus. Mein Ziel ist es, den Einfluss von KI auf Wirtschaft, Berufe und den Arbeitsmarkt realistisch und wissenschaftlich fundiert darzustellen und für Studierende, Professionals sowie Arbeitnehmer:innen klare Perspektiven auf die neue Bahn der Entwicklungen zu schaffen, auf die KI uns führt. Hierbei sehe ich vorallem Potential im Bereich der persönlichen Weiterbildung im praxisnahen Umgang mit KI.

Mich treibt die Frage, wie technische Fortschritte die Entscheidungslogik von Unternehmen mittel- und langfristig verändern – nicht nur in Effizienzkennzahlen, sondern im Kern dessen, wie wir Wert schaffen und Verantwortung verteilen. Bei ThinkBeyondAI möchte ich genau diese Transformation sichtbar machen und eine abgerundete, tiefgehende Perspektive eröffnen, die weit über bloße Automatisierung hinausgeht.